Lenormandkarten
28.01.2010 | Kategorie: Kartenlegen
Lenormandkarten – Marie Anne Adélaide Lenormand wurde am 27. Mai 1772 in der Normandie (Frankreich) geboren. Lenormand war eine bedeutende französische Wahrsagerin.
Lenormand wurde in einer Klosterschule von Benediktinerinnen erzogen. Als Lenormand im Alter von 9 Jahren die Absetzung der Äptissin des Klosters korrekt voraussagte wurde Sie von der Schule verwiesen. Mit 18 traf Sie auf Marat, Robespierre und Saint-Just zusammen, den bedeutensten Köpfen der französischen Revolution. Auch Ihnen sage Marie Anne Lenormand den gewaltsamen Tod voraus.
Die Lenormandkarten wurden nicht von ihr selbst benutzt, lediglich nach ihr benannt. Die erstaunliche Treffsicherheit von Marie Lenormand sollte mit diesem Kartendeck geehrt werden. Neben Tarotkarten sind Lenormandkarten das beliebteste Kartendeck zur Weissagung. Das ‘kleine Lenormand’ der Lenormandkarten wird am häufigsten benutzt und besteht aus einem Satz von 36 Karten. Lenormand selbst, benutzte vermutlich die Tarotkarten von Ettailla. Lenormandkarten sind im Biedermeier-Stil gestaltet und haben jeweils eine Entsprechung im Skatblatt. Einige Varianten der Lenormandkarten benutzen zusätzliche Symbole, andere präsentiere kurze Verse, die die Deutung der Lenormandkarten erleichtern soll.
Man unterscheidet in den Lenormandkarten zwischen Personenkarten, Sachkarten und Karten für beides. Die Lenormandkarten werden im Kontext interpretiert, sie können ihre Bedeutung sogar gegenseitig aufheben. Eine Pauschaldeutung der Lenormandkarten gibt es nicht, es kommt auf eine starke Intuition und Erfahrung des Kartenlegers an. Dabei spielt die Entfernung der Lenormandkarten ebenso eine Rolle.
Das Lenormandkarten – Deck besitzt auch eine Variante aus 54 Karten, jedoch ist die Variante aus 36 im deutschen Sprachraum beim Weissagen durch Kartenlegen beliebter.
Alle Lenormandkarten im Detail:

